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Motivation dank Zertifikat

02.11.2006

18 Vita-Mitarbeiterinnen profitieren von EU-Förderprojekt

"Was immer wir tun, wir wollen es besser machen als die Mitbewerber." Mit der beruflichen Qualifizierung von 18 Mitarbeiterinnen machte die Vita Zahnfabrik diesem Leitspruch alle Ehre. Die Vita war das einzige Unternehmen im Kreis Walshut, das ein EU-Förderprojekt nutzte, das die Gleichstellungsbeaufragten des Landkreises, Annette Klaas, fünf hiesigen Unternehmen offeriert hatte. Das Projekt "Mentoring und Qualifizierung" der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart bietet interessierten Unternehmen die Chance, an- und ungelernt beschäftigte Frauen einen Zertifizierungslehrgang absolvieren zu lassen. Bedingung ist, dass die Firmen die Teilnehmerinnen für die Schulungen freistellen. An 18 Tagen von März bis Juni wurden die Frauen in den Grundlagen der Elektrotechnik, der Pneumatik, Hydraulik und der elektronischen Datenverarbeitung unterrichtet. Seit Juli wurden die Kenntnisse mit Hilfe firmeneigener Ausbilder angewendet und vertieft.

Da die Vita in neue Anlagen investiert hatte, kam die Offerte zum richtigen Zeitpunkt, erklären Firmenchef Henry Rauter, Personalreferent Walter Handwerker und Fertigungsleiter Günter Bessler am Dienstag in einer Feier zur Übergabe der Zertifikate. Mit ausgearbeitet worden war das fachliche Konzept von der Industrie- und Handelskanmmer Hochrhein-Bodensee. Stefan Loibl, Leiter Berufliche Bildung der IHK, übergab den Teilnehmerinnen die Zeugnisse und lobte deren Initiative zur Weiterbildung. In Anbetracht der wachsenden Konkurrenz aus den Vereinigten Staaten und Asien müssten auch Arbeitnehmer in Europa bereit sein, ein Berufsleben lang zu lernen. Rauter beglückwünschte die Mitarbeiterinnen. Für Ihn sei besonders erfreulich zu sehen, mit welch großer Motivation sie bereit seien, mehr Verantwortung zu übernehmen. Das sei die beste Vorraussetzung für das gute Gelingen eines Unternehmens.

Quelle: Badische Zeitung