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Gute Noten aus Brüssel

02.11.2006

Die Vita-Zahnfabrik hat sich an einem von der Europäischen Unioin geförderten Weiterbildungsprojekt für Mitarbeiter beteiligt. In Zusammenarbeit mit der "Wirtschaftsförderung Region Stutgart GmbH" und der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee ließen sich 18 Beschäftigte zu Anlagenbetreuerinnen weiterbilden. Sie erhielten am Dienstag ihr Zertifikat.

18 Mitarbeiterinnen der Vita-Zahnfabrik haben sich an einem von der Europäischen Union geförderten Weiterbildungsprojekt beteiligt. Sie erhielten am Dienstagnachmittag das Zertifikat zur Anlagenbetreuerin in der Zahnfertigung. "Alles was wir tun wollen wir besser machen als unsere Mitbewerber", sagte Vita-Fertigungsleiter Günter Bessler. Und dazu brauche es gute Mitarbeiterinnen. Die große Bedeutung ständiger Weiterqualifizierung im Berufsleben unterstrich Stefan Loibl, Leiter Berufliche Bildung der Industrie- und Handelskammer in Konstanz. Die Teilnehmerinnen am jetzt abgeschlossenen Kurs hätten sich damit fit gemacht für den Arbeitsplatz. "Glückwünsche aus Stuttgart und ein Lob an das Unternehmen", übermittelte Andrea Seckinger, Projektleiterin bei der "Wirtschaftförderung Region Stuttgart GmbH", über die die EU das Projekt "M&Q- Mentoring und Qualifizierung" abwickelt. Mit 18 Teilnehmerinnen sei die Bad Säckinger Gruppe im Übrigen die bisher stärkste gewesen. Über die Bereitschaft der Mitarbeiter, im Unternehmen Verantwortung zu übernehmen, freute sich Firmenchef Henry Rauter. Das sei die Grundvoraussetzung für den Erfolg des jedes Unternehmens. Verantwortung zu übernehmen, diese nicht als Last zu empfinden, sondern mit Freude tragen, empfahl Rauter zur Nachahmung.

Gestiegene Qualitätsanforderungen und immer komplexere Arbeitsprozesse machen vor An- und Ungelernten nicht Halt. Das EU-Förderprojekt "M&Q-Mentoring und Qualifizierung" der "Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH" (WRS) bietet daher interessierten Unternehmen die Chance, an- und ungelernt beschäftigte Frauen über einen passgenauen Zertifizierungslehrgang zu qualifizieren. Bedingung dafür ist, dass das Unternehmen die Teilnehmerinnen für die Zeit der Schulungen freistellt. Die Vita-Zahnfabrik hat dies getan. Den Kontakt hergestellt hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Waldshut, Annette Klaas. Klaas: "Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Frauen zu qualifizieren."

Quelle: Südkurier / Frank Linke