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Mentoring

Die Gruppe der an- und ungelernten Frauen gilt allgemein als bildungsfern. Tatsächlich existieren teilweise hohe Barrieren, die die Teilnahme an einer Nachqualifizierung oder Weiterbildungsmaßnahme erschweren: die zusätzliche Belastung durch Haus- und Familienarbeit, Sprachprobleme, fehlende mathematische Kenntnisse und negativ geprägte Lernerfahrungen, die zudem oftmals lange zurück liegen, werden als fast unüberwindbare Stolpersteine empfunden.

Zusätzliche Unterstützung und Hilfe tut daher Not, um den Frauen Mut zu machen und sie dauerhaft zu motivieren. Dies soll durch das Mentoring erreicht werden. Mentoring versteht sich als umfassendes Unterstützungssystem, das in der Lage ist, Ängste überwinden zu helfen, Motivation zu erzeugen sowie die notwendigen förderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein Gelingen gewährleisten. Mentoring deckt hierbei verschiedene Bereiche ab.

Mentoring im Unternehmen

Betriebsinterne Mentor/innen bieten regelmäßige Beratungsgespräche an. Mentoren/Mentorinnen sind Vertraute und dienen als Ansprechpartner für alle organisatorischen, fachlichen und persönlichen Fragen, ebenso wie für betriebliche und private Probleme, die sich aufgrund oder während der Qualifizierungsmaßnahme ergeben.
In den Projekten erfolgte zusätzlich ein externes Mentoring durch die Koordinierungsstelle der WRS. Dies muss zukünftig im Unternehmen selbst geleistet werden.

Aufgaben sind:

  • Vermittlung passgenauer Qualifizierungsangebote, Auswahl geeigneter Bildungsträger
  • Organisation der Maßnahme in Zusammenarbeit mit den Unternehmensverantwortlichen
  • Informationsveranstaltungen für die Teilnehmerinnen
  • Seminare zu den Themen „Lerntechniken“ und „Teamarbeit“
  • Bei Bedarf Hilfe bei der Kinderbetreuungssuche

Wer eignet sich als Mentor/Mentorin?

Die Mentorin/der Mentor ist eine engagierte Vertrauensperson im Betrieb, z.B. eine Betriebsrätin. Direkte Vorgesetze sollten nicht Mentor/Mentorin sein.

Mentoring Gespräche sind vertraulich.

„Die Mentorin als Ansprechpartnerin war wichtig. Wir wussten immer an wen wir uns wenden können."
Teilnehmerin
Berufsabschluss